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June 30 2009

tfs
es gibt immer vermeintlich gute gründe böses zu tun:
  • rock and roll musik verbieten, um die jugend zu schützen.
  • nutella mit dem finger essen, um hungerattacken zu bekämpfen.
  • musikfans in grund und boden klagen, um „die kreativen“ zu schützen.
  • anti-personen-minen bauen, um deutsche arbeitsplätze zu schaffen.
  • atombomben über zwei japanischen städten abwerfen um einen krieg zu beenden.
  • belgrad bombardieren, um die serben davon abzubringen, albaner zu vertreiben und das Kosovo „ethnisch zu säubern“.
  • einen korrupten und folternden monarchen zu unterstützen und eine demokratisch gewählte regierung zu stürzen, um für stabilität im nahen osten zu sorgen.
  • terror-verdächtige foltern, um menschen zu retten.
  • zur denunziation aufrufen, um die nation zu retten.
gute gründe - fachdings für dingens
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tfs
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tfs
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Die Ideologen der Piratenbewegung liegen also zumindest nicht ganz falsch, wenn sie der Rede vom Künstlerschutz misstrauen und das Urheberrecht als Kampfbegriff der Verwertungsindustrie einstufen. Wer intellektuelles Eigentum zum Rohstoff erklärt, den es auszubeuten gilt – missbraucht der die Interessen von Künstlern nicht viel grundsätzlicher als jeder Internetpirat? Anders gefragt, frei nach Brecht: Was ist das Raubkopieren eines Musikstücks gegen die Gründung eines Musikkonzerns?
Die Ideen der anderen
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